Das warme Wasser liebkost meinen Körper
löst ihn auf
die Form vergeht
die Konturen verschwinden
ich sinke in mich hinein
noch immer fällt das Wasser
sanft auf mich herab
das Rauschen ist betäubend
es entfremdet mich mir
mein Geist ist nicht mehr klar
und gehorcht meinem Willen nicht mehr
ist er noch mein?
schweifend in Nebelschwaden
streift er durch Ewigkeiten
wie Schemen entstehen Gedanken
sie scheinen fremd
doch vertraut
locken sie mich weiter fort
willig
folge ich ihnen
entfliehe meiner Welt
um ihre zu erkunden

