September 16, 2008 by Lyramada
Du kamst zu mir in sternenvoller Nacht
ein Schemen nur, ein dunkler Schatten
und in der Dunkelheit
wurde mir plötzlich Licht
Der Schmerz, der meine Schultern nieder-
drückte, er wurd’ ganz leicht
meine Seele wuchs und füllt’ mich aus
mein Herz, so lang verschlossen, öffnet’ sich
Für einen kurzen Augenblick
durft’ ich erfahren was Liebe ist, was Leben
heißt bevor die Nacht
mich wieder ganz verschlang
September 16, 2008 by Lyramada
Seid mir gegrüßt, werter Wanderer, und fühlt Euch aufs Herzlichste willkommen in den Gefilden, da Lyramada haust. Möge Euer Weg hierher nicht zu schwer gewesen sein, und mögt Ihr Zeit und Willen haben, hier ein wenig zu verweilen. Entdeckt die verschiedenen Landschaften dieser Gegend, schwimmt ein wenig in den düsteren Tränenseen, kämpft Euren Weg durch die kalten Gebirge der Einsamkeit, labt Euch an den heißen Glücksquellen. Seht, was Ihr sehen könnt und wollt. Nun denn, wohlan. Ich wünsche gute Reise!
September 16, 2008 by Lyramada
Werter Leser,
bevor Ihr Euch nun auf den Weg ins Unbekannte macht, oder vielleicht auch, nachdem Ihr schon ein wenig gewandert seid, möchtet Ihr vielleicht wissen, wer oder was sich hinter Lyramada verbirgt. Nun, zunächst einmal ist Lyramada ein Name. Er bezeichnet ein Wesen, das viele Seiten von mir beherbergt, Seiten, die ich gerne hätte, Seiten, die ich manchmal verstecken möchte, Seiten, auf die ich stolz bin. Es präsentiert den Teil von mir, der aus Sicht der wirklichen Welt im Verborgenen lebt, der oft in den Stunden der Einsamkeit, der Angst und des Leids zu Tage tritt und mir sowohl Quelle des Trostes als auch der Qual ist. Lyramada ist der Teil meiner Seele, der sich anderen und sich selbst nur schwer erklären kann und daher Zuflucht zu Gedichten und anderen künstlerischen Ausdrucksformen gesucht hat. Zugleich ist Lyramada natürlich der Name dieser Seite. Sie enthält viele Facetten meiner selbst, manche persönlicher, manche weniger persönlich. Welches jeweils zutrifft, möge der geneigte Leser selbst entscheiden.
September 14, 2008 by Lyramada
Verwandle meine Tränen
in Silberperlen
und winde daraus
einen Trauerkranz
Schmücke die Welt damit
lass sie nicht wissen
dass sie es war
die den Kranz schuf